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Zusammenfassung des Vortrags von Israel Yaoz am 29. Januar 2009
„Judentum und Christentum
verbindet eine große Hoffnung“
Während
im Allgemeinen gerne die
Unterschiede zwischen den Religionen phänomenologisch herausgearbeitet
werden, beschritt Israel Yaoz in
seinem Vortrag beim Freundeskreis Mewasseret Zion-Sankt Augustin „Wie
‚christlich’ ist das Judentum und wie ‚jüdisch’ ist
das Neue Testament“ den umgekehrten Weg, indem er nach dem
Verbindenden der beiden monotheistischen Religionen Ausschau hielt.
Der
Gott Israels, ein personaler Gott, vor dem das Individuum Verantwortung
trägt, ist erkennbar im Ethos der Propheten, den Gebetstexten der Psalmen,
den Forderungen der Bergpredigt und den Bitten des
‚Vaterunser’.
Nur
aus diesem Horizont heraus lässt sich die christliche Botschaft Jesu
verstehen. In narrativem Stil tangierte der Redner etliche Stellen aus dem
Neuen Testament und kam zu dem Schluss: „Judentum und Christentum
bestehen aus denselben gedanklichen Bausteinen; nur die Reihenfolge beim
Bauen ist eine andere.“
Israel
Yaoz beschloss sein Ausführungen zum Thema mit den Worten: „Die verschiedenen
Werte begegnen sich in einer großen Hoffnung auf die Zukunft der
Menschheit.“
Natürlich
waren die rund 60 Gäste auch daran interessiert, den Krieg im Gaza-Streifen zu thematisieren.
Yaoz, der 1928 in Gelsenkirchen geboren wurde und als
Jugendlicher im KZ Bergen-Belsen inhaftiert war, führte aus, Israel habe
mit dem bewaffneten Kampf „die beste aller schlechten Lösungen
gewählt.“ Yaoz verteidigte das Vorgehen Israels; dem fortgesetzten
Beschuss durch Kassam-Raketen müsse ein deutliches Zeichen entgegengesetzt
werden.“
Barbara
Piéla-Jonda, Pressesprecherin
e-mail: b.piela-jonda@web.de - Tel. 02241-204708 -
Fax. 02241-924263
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